Der Initiator der Gedenkstätte

 

Die geschichtlichen Anfänge Lambrechts, verdankt die Stadt einem Kloster,

das den Namen des Heiligen Lambertus vom Maastricht hat

und diesen bis heute trägt.

Im Zusammenhang mit dieser christlichen Tradition, ist es dem Orden

der Carmeliten in Mainz, mit seinem Mitbruder Toni Braun, gelungen,

mit der Edith-Stein-Gedenkstätte, eine zeitgenössische Dokumentation

in seiner Geburtsstadt zu schaffen.

 

Toni Braun, in Lambrecht geboren,

gelernter Schaufenstergestalter – Krankenpfleger und Ordensmann,

zeigt in dieser Gedenkstätte zweifellos

auch seine künstlerischen Aspekte und Fähigkeiten.

Mitten im Herzen der Stadt, reiht sich das "Toni Schröer-Haus" ein,

das dem Andenken seines im Krieg gefallenen Paten,

dem ehemaligen Web-Studenten der Textilfachschule

der einstigen Tuchmacherstadt, gewidmet ist.

Aufgaben und Ziele verbinden      sich darin in Leben und Hoffnung,

wobei Hoffnung nicht Ende, sondern als Neubeginn und Mutquelle

verstanden werden soll.

Dies bringt Zuversicht, ist zukunftsgerichtet und gibt dem Lebensweg

und sei er noch so auswegslos wie der von Edith Stein im KZ Birkenau,

dennoch einen Sinn. Man findet ihn im Glauben und in der Hoffnung.

So kann auch uns Edith Stein zum Vorbild werden, in unserer oft so hartherzigen Zeit.

Ihr Glaube half ihr, die eigene Not zu überwinden, um in der Not, Anderen beizustehen.

Möge im Einklang mit Tradition und persönlichem Engagement

der Initiator der Gedenkstätte dem Gedankengut einer Edith Stein

in dieser Form entsprechen und festes Fundament und

dauerhaften Ausdruck hier und heute verleihen.

 

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